American Pale Ale Rezept – Bier brauen Anleitung

American Pale Ale Rezept

Servus liebe Braufreunde! Heute braut Ihr mit mir ein American Pale Ale.

Der “kleine Bruder” des IPA, das American Pale Ale! Ich mag es sogar lieber als das IPA, weil es leichter und einfacher zu trinken ist und trotzdem vor Hopfen nur so strotzen kann. Natürlich zeige ich Euch auch bald ein IPA Rezept, aber heute brauen wir ein Bier, das vom “Godfather” der amerikanischen Craft Pale Ale inspiriert wurde, dem Sierra Nevada Pale Ale.

Die Malzmischung für dieses Bier ist recht einfach. Für meine 20L nehme ich 5,5kg Pale Ale Malz her und gebe hauptsächlich für eine dunklere Farbe noch 300 CarraMünch II hinzu. Damit sollte die Stammwürze auf 1.057 Gravity Points kommen. Ich fahre bei diesem Bier ein einfaches Maischeschema und raste für 60 Minuten bei 66 Grad und erhöhe zum Abmaischen die Temperatur noch mal für 10 Minuten auf 76 Grad

Natürlich könnt Ihr das komplette Rezept in der Videobeschreibung nachlesen.

Als Bitterhopfen nehme ich heute eine Mischung aus 20g Northern Brewer und 5g Columbus, aber da kann man auch andere Mischungen hernehmen, Hauptsache ihr kommt am ende ungefähr auf die 32 IBU Bittereinheiten.

Sein Aroma und den Geschmack bekommt das Bier vom Cascade Hopfen, der nicht zu knapp beigegeben wird. Für das Aroma kommen 20g Cascade 15 Minuten vor Kochende hinzu und dann noch mal 21g für den Geschmack in den sogenannten “Hop Stand”. Das bedeutet, dass der Sud nicht umgehend auf die Fermentationstemperatur von 20ºC abgekühlt wird, sondern für 25 Minuten um die 78º verbleibt. In diesem Temperaturbereich lösen sich die für den Geschmack wichtigen Öle aus den Hopfenpellets, aber es macht das Bier nicht mehr bitterer.

Die Hefe meiner Wahl mag ein bissl langweilig sein, aber bisher hat mir die SafAle US-5 immer fantastische Biere beschert. Nächstes Mal, wenn ich dieses Bier braue probier ich vielleicht mal die S-04 aus.

Als Extra Hopfen Kick kommen dann nochmals 21g Cascade für 5 Tage als dryhopping in das Gärfass, sobald die Hauptwährung durch ist.

Danach kommt der Coldcrash und Gelatine wird beigegeben, um das Bier zu klären und zwei Tage später kann das Bier in ein Fass umgefüllt werden und wird nochmals 2 tage unter 3 Bar druck gesetzt um es zu carbonisieren. Danach kann das Pale Ale endlich genossen werden! Ich find es ist er absolute Knaller. Einfach zu trinken und leichter als ein IPA aber mit einem absoluten MEGA Geschmack nach zitrusartigem Cascade Hopfen. Total geil! Prost!

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